die Workshops

 

Wollen Sie einen Termin für einen Workshop ausmachen oder nähere Informationen?

Oder willst du auch mitmachen und Teil des liebeist.org-Teams werden?

So sind wir erreichbar:


Projektteam „liebeist.org“


T: 0316 366601

M: info@homo.at

W: www.liebeist.org



Was sind Ziel und Vision der liebeist.org Workshops?

Primäres Ziel des Projektes ist die Thematisierung von anderen L(i)ebensformen und die diesbezügliche Sensibilisierung Jugendlicher, aber auch die von Eltern, LehrerInnen und andere MultiplikatorInnen.

In unseren Workshops sollen vorwiegend Jugendliche andere L(i)ebensformen und ihre Vielfalt kennenlernen, zum Nachdenken angeregt und zur Diskussion ermutigt werden.

Die Motivation der Mitarbeitenden ist der gemeinsame Wunsch, zu mehr Akzeptanz gegenüber nicht heterosexuell Liebenden beizutragen und junge Menschen zu ermutigen, mit Respekt und Rücksicht gegenüber anderen ein Leben zu leben, das ihren eigenen Bedürfnissen entspricht.



Warum sind die liebeist.org Workshops wichtig?

Statistiken belegen nach wie vor, dass lesbische, schwule, bisexuelle und transgender Jugendliche im (Schul-)Alltag diskriminiert, gemobbt, offen beschimpft oder gar tätlich angegriffen werden. Auch die Selbstmordrate, so internationale Studien, ist bei ihnen trauriger weise höher als bei ihren heterosexuellen Alterskolleginnen und Alterskollegen.

Um einerseits Jugendliche aufzuklären, dass „Schwule Sau“ verletzend und diskriminierend ist und andererseits, um junge Menschen, die schwul, lesbisch, transgender oder bisexuell sind, in ihrem Alltag zu stärken und zu stützen braucht es nicht mehr Polizistinnen und Polizisten oder ähnliches, sondern einfach geleitete Gesprächsrunden, Diskussionen und Workshops.




Umsetzung: Wie laufen die liebeist.org Workshops ab?


Besetzung

Die Workshops sind im „Talkshow-Format“ gestaltet. Es gibt eine/n Talkshowmastress/Talkshowmaster die/der den Workshop moderiert. Talkshowgäste sind 4-5 möglichst junge, anders l(i)ebende Menschen (Peer-Konzept). Dabei wird darauf geachtet, nicht eine dem Klischeebild entsprechende Gruppe „der Homosexuellen“ darzustellen, sondern die Vielfalt alternativer L(i)ebensformen durch unterschiedliche Selbstdefinitionen, Geschlechtsidentitäten und Vorlieben aufzuzeigen. Wichtig ist uns dabei der Grundsatz der Authentizität. Die Talk-Gäste sind keine SchauspielerInnen sondern erzählen wahrheitsgetreu, so viel sie wollen, über sich selbst.


Grober Ablauf und Inhalte

Nach einer Eröffnung durch den/die Talkshowmaster/Talkshowmastress erfolgen die Vorstellungsrunde der Gäste und ein kurzes Gespräch mit ihnen. Dabei werden die Jugendlichen aufgefordert Fragen zu stellen und bereits in Diskussionen einzusteigen. Generell ist die ganze Show gemäß dem Begriff „talk“ interaktiv aufgebaut. Vorrangig werden jene Themen aufgegriffen, die die Jugendlichen selbst einbringen.


Fixpunkte des Workshops sind die Bereiche

  1. Coming Out

  2. (Nicht-)Veränderbarkeit der sexuellen Orientierung

  3. gleichgeschlechtliche Paare und Kinder

  4. Vorurteile und Diskrimierung

  5. Historischer und globaler Blick auf die Thematik

  6. Sexualität


Der Ablauf wird durch Filmszenen, Späße und Musik aufgelockert. Außerdem wird ein selbst entwickeltes „Kategorienspiel“ gespielt, dessen Ziel es ist, auf die Gefahren eines frühzeitigen Einordnens von Menschen in bestimmte Schubladen aufmerksam zu machen.


Zum Abschluss bitten wir die Jugendlichen einen Feedbackbogen auszufüllen, damit wir unser Konzept fortlaufend überarbeiten und verbessern können.